Ausflug ins Vergnügen: Die U18-Trauergruppe im Europa-Park

Es war ein Wochenende, auf das die Jugendlichen der U18-Trauergruppe schon lange hinfieberten: Ein ganzes gemeinsames Sommerwochenende, das im Zeichen von Action & Spaß stand. Es ging in den Europa-Park nach Rust. Für einige der Teilnehmer war es der erste Ausflug in den beliebten Freizeitpark. Dementsprechend viel Vorfreude hatten die Jugendlichen an diesem Freitagnachmittag mit im Gepäck, als es mit dem Bus in München losging, der von dem langjährigen Unterstützer der Stiftung Erwin Wanner eigens für den Ausflug zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einer entspannten Fahrt wurden die 11 Jugendlichen und zwei Betreuerinnen von einem sanften Sonnenuntergang im Europa-Park Camp Resort begrüßt und durften ihr Quartier beziehen. Nicht irgendein Quartier, sondern ein Ort, an dem man sich sofort wie in den Wilden Westen zurückversetzt fühlte: Zwischen Tipizelten, Marterpfählen und Planwägen bezog die Gruppe ihre Blockhütte. Im Camp Resort gab es noch mehr Orte wie aus vergangenen Zeiten zu erkunden: Im rustikalen Silver Lake Saloon ging es danach zum Abendessen – und in einem Ambiente wie in einem guten Western wurde der Abend mit Spielen, Gesprächen und dem Erstellen eines Erinnerungsstücks an das gemeinsame Wochenende verbracht.

Sonnenschein, Nervenkitzel und ein leuchtender Tagesabschluss

Am nächsten Tag ging es dann nach einem guten Frühstück in den Europa-Park. 18 Themenwelten und über 100 Fahrgeschäfte warteten darauf, von den Jugendlichen entdeckt zu werden. Der Park hatte an diesem Tag bis Mitternacht geöffnet – so war genug Zeit für jedes Achterbahnhighlight. Gemeinsam wurde geplant, wer welche Attraktion ausprobieren wollte. Dabei wurde immer im Blick behalten, dass niemand alleine auf Entdeckungstour ging.

Ein Tag voller Sonnenschein und Nervenkitzel, der mit einem großen Feuerwerk am Abend einen besonders schönen gemeinsamen Abschluss des Tages bereithielt. Geschafft, aber glücklich und voller neuer Eindrücke fielen die Jugendlichen ins Bett.

Beim Frühstück am nächsten Morgen gab es ausreichend Zeit, die besonderen Momente des Wochenendes noch einmal Revue passieren zu lassen und in ein „Glücksglas“ zu geben. In diesem Glücksglas wurden nach jedem Gruppentreffen die schönsten Erlebnisse gesammelt – über die Zeit füllte so jeder sein Glas mit vielen besonderer Erinnerungen. Auf dem öffneten dann im Bus alle gemeinsam ihre Gläser und teilten ihre ganz persönlichen Lieblingsmomente des letzten Jahres mit der Gruppe – von bewegenden bis hin zu vielen lustigen Momenten.

Vom Abschiednehmen und Verbundenheit, die bleibt

Und es gab noch ein Glücksglas mehr. Gefüllt bis zum Rand mit kleinen Nachrichten der Jugendlichen an Susanne, eine der beiden Gruppenleiterinnen, die sich nach über vier Jahren als Leitung aus der U18-Trauergruppe verabschiedete. Persönliche Worte von jedem Einzelnen, die Susanne weiter auf ihrem Weg begleiten sollen.

Auch einige Jugendliche, die teilweise bis zu sechs Jahre lang der Gruppe verbunden waren, verabschiedeten sich am Ende dieses Sommerwochenendes aus der U18-Trauergruppe. Die Regentropfen, die bei der Ankunft in München vom Himmel fielen, passten zum Abschiednehmen. Und trotzdem war der Moment auch mit viel Freude und Dankbarkeit gefüllt. Freude über alles Neue, was kommen darf. Dankbarkeit für die Freundschaften und die Verbundenheit zu Menschen, die einen ähnlichen Verlust erlebt haben. Eine Verbundenheit, die auch nach diesem gemeinsamen Weg bleiben wird. Alles Liebe für eure nächsten Schritte!

 

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal von HERZEN bei unserem langjährigen Unterstützer Erwin Wanner bedanken, der uns den Bus samt Fahrer für das ganze Wochenende zur Verfügung gestellt hat. So entspannt kann Reisen sein. DANKESCHÖN!

 

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